Auf den Rhythmus kommt es an
Aus verschiedenen Gründen war und ist Rhythmus keine Stärke europäischer Musiktradition. Gerade deswegen sollten wir uns mit Rhythmus umgeben, rhythmisch lebendige Musik hören, uns mit Rhythmen aus aller Welt beschäftigen, um sie zu verinnerlichen. Die Bodypercussion versucht, dem Verschwinden von Rhythmus mit elementaren Mitteln entgegenzuarbeiten.
Bodypercussion ist Rhythmus-Musik ohne Instrumente. Klatschen, Stampfen, Schnipsen, Patschen, Händereiben, Klopfen auf den Körper sind mögliche Körperklänge; dazu kommt meist das Sprechen oder Singen. Bodypercussion ist ein Spiel der Bewegungsebenen, zu denen auch die Stimme gehört. Im Geflecht dieser Ebenen, in ihren Beziehungen zueinander, wird Rhythmus erlebt und erlernt.
Ohne gewöhnliche Instrumente, nur mit Haushaltsgegenständen verblüffende Rhythmen zaubern, darum geht es bei STOMP. Diese Idee versuchen wir mit Besen, Bällen und weiteren Alltagsgegenständen in die Tat umzusetzen.
Im gemeinsamen Rhythmus verbinden sich Spielen und Lernen, Körper und Geist, individuelles Bemühen und gemeinsamer Spaß. Rhythmus lernt man nicht nach Noten, sondern durch Bewegung und Sprache.
ab 9 Jahren
Lehrkräfte für Rhythmik
Matthias Schachl